Liebes Tagebuch! Heute ging es zum Congress in die Reichshauptstadt. Draußen hat das Rheinland ein Mützchen von Schnee aufgesetzt. Toll. Und wir haben es sogar ohne Unfall bis zum Bahnhof geschafft. Zugfahren war nett. Warm und Strom und daran denken, wie andere eingeklemmt zwischen Hardware auf glatten Straßen sitzen. Allerdings haben wir es geschafft die Steckdose an unserem Tisch dauerhft unbrauchbar zu machen. Wie wir das geschafft haben, ist uns und dem Schaffner leider unklar. In Berlin ist mehr Schnee, als zuhause. Und bitter kalt. Vor Ort konnten wir dann andere Rheinländer treffen, die sich unter dem Vorwand, eine Redaktion zu sein, ein schnuckeliges Eckchen erstritten hatten. Toll, da gab es manchmal sogar Netz. Wavelan nur, wenn die Tür auf ist. Es gab sogar mal zeitweise Internetz, was aber angeblich nur eine Illusion war weil es kein Internetz geben sollte. Irgendeine Geschichte mit Tunnel und NAT und durch die Firma und so weiter. Das Ethernetkabel zur Projektleitung ist wohl in irgendeiner Wand gebrochen. Wie unangenehm! Noch unangenehmer ist, daß durch dieses Kabel auch das congresseigene Radioprogramm gestreamt werden soll. Das klingt nach großen Problemen bei der Programmqualität. 50m Ethernetkabel über das Dach würden das Problem lösen. Aber woher 50m Ethernetkabel nehmen? Sogar der Versuch zu stehlen, hat nicht geholfen. Ich bin gespannt, ob und wann das mit dem Radiostreaming klappen wird.