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Als Alternative zu angestaubten LAMP Designs und zentnerschweren Java Enterprise Lösungen werden XRX Anwendungen (XForms, REST, XQuery) vorgestellt und ihre technischen Grundlagen kurz erläutert. Es folgt die kritische Einordnung von Architekturen und Implementationen so genannter Rich Internet Applications (RIA) und ein Blick auf NoSQL Datenbanken und die Bedeutung von modernem Javascript.

Seit 2009 machen "NoSQL" Datenbanken von sich reden, besondere Aufmerksamtkeit erhalten dabei Document Stores wie z.B. couchdb. Aber Document Stores sind keine neue Technik und nicht-relationale Datenbanken gibt es bereits seit Jahrzehnten. Mit Blick auf das Web und die Formularverarbeitung sind XRX Anwendungen eine vergleichsweise alte Lösung. Am Beispiel von eXist wird eine solche Architektur vorgestellt, denn mit XML Datenbanken werden gleich mehrere Träume wahr: die Daten liegen in einem standardisierten Format vor und die Umwandlung der Daten zwischen den verschiedenen Anwendungsebenen ist klar geregelt. Diese Probleme mussten in vergleichbaren Umgebungen erst mit Hilfe von (Model-View-Controller) Patterns oder (Data-Binding) Frameworks gelöst werden.

Während die XML Welt durch die Vielfalt und fehlende Trennschärfe ihrer Protokolle, Formate und DSLs (domain specific languages) schockiert, haben wir die Absurdität von RIA (rich internet applications), Javascript Frameworks und LAMP Systemen mit ihren HTML Template Engines und ORM (object relational mapper) längst verdrängt, ihre Umwege und Probleme als normal akzeptiert. Daher folgt eine Betrachtung der altbekannten Webapplikations Architekturen. Wie wird die CRUD (create, read, update, delete) Problematik anderswo gelöst? Erst mit Ajax konnte CGI und seine Nachfolger als vorherrschende Ideologie zurückgelassen und die Beschränkungen der REST Architektur aufgeweicht werden. Denn beim Bau vom RIAs treffen alle diese Techniken zusammen; Restful Database APIs, Document Stores, compiliertes Javascript und Frameworks sollen klassische Desktopanwendungen ersetzen. Dabei ist nur eines sicher: Alles ist besser als die imperialen Browserplugins, die diesen Bereich bisher dominierten.

Das OpenChaos findet am Donnerstag, den 25. Februar 2010 in den Räumlichkeiten des Chaos Computer Club Cologne statt. Beginn ist, wie gewohnt, 20:00 Uhr.


by mm 2010-02-21T21:50:00+01:00